PBf - 06.03.2011

 Modelleisenbahn-Ausstellung und Börse

- Eulenbis -

2 Presseberichte:

 

Weilerbach "Aktuell", 10.März 2011, Ausgabe 10/2011
Text und Fotos: bm

Mekka eingefleischter Modelleisenbahnfreunde



Ausgesprochene Fastnachtsmuffel waren am Sonntag bei der Modelleisenbahnbörse in Eulenbis bestens aufgehoben. Die vom Kultur-, Fest- und Umwelt-Ausschuss der Ortsgemeinde bereits zum 29. Male veranstalteten Börse erfreut sich unter den Freunden und Sammlern großer Beliebtheit. Ein Mekka für eingefleischte Modelleisenbahnfreunde. Aussteller wie Interessierte kommen aus der näheren, aber auch weiteren Umgebung auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen.
In diesem Jahr waren die surrenden Proaxilahelikopter mit vier Rotorblättern und in verschiedenen Größen die Hingucker schlechthin. Etwa 30 cm groß ist der T 634. Das filigrane 250-Gramm-Leichtgewicht zog ferngelenkt und blinkend seine Bahnen über den Köpfen der Besucher. Am "Steuerknüppel" Thomas Schrod. Er begleitet seine Frau, die seit drei Jahren in Mannheim den Helikopter Shop betreibt. Hier kann man nicht nur kaufen. Dank eines großen Ersatzteillagers bietet Tatjana Schrod auch Reparaturen in der dem Shop angeschlossenen Werkstatt an.
Die wahren, echten Eisenbahnfans aber zog es an die Stände mit all dem, was das Herz eines Modelleisenbahnfreaks höher schlagen lässt. Loks, Waggons, Schienen und Zubehör für die Anlagen in den unterschiedlichsten Größen. Karsten Prager kommt aus Kaiserslautern. Er hält Ausschau nach einer Lok: HO, Gleichstrom. Er ist dabei, sich eine Anlage neu aufzubauen. Schienen hat er, und einige Fahrzeuge; bei weitem noch nicht komplett. Er besaß einmal eine Spur N, hat sie aber aus Platzgründen verkauft. "Aber das Interesse an der Modelleisenbahn bleibt", meint er und nimmt Dampflok und Triebwagen näher unter die Lupe.
Dieter Steitz ist Aussteller, der seine ansehnliche Sammlung ausdünnen und sich von eigenen Sammlerstücken trennen möchte. Sein Prunkstück ist aus Blech und stammt aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts: eine große Märklin-Dampflok und zwei Wägen.
Das Metermaß in der Hand eilt Jakob Biegi ins Eulenbiser Bürgerhaus. "Es ist schön, dass es hier noch alte Sachen gibt", meint er und legt den Meter an, schließlich sollen die Käufe passen. Er hat sich eine gebrauchte Anlage zugelegt und muss die Gegebenheiten berücksichtigen. Biegi hat ein Faible für die Landschaft, durch die seine Züge einmal schnurren werden und lässt sich dann auch schon mal von schönen französischen Gegenden inspirieren.
Karl Heinz Weißmann gehört mit seiner aufgebauten Anlage im Erdgeschoss des Bürgerhauses bereits zum Inventar der Börse. In diesem Jahr machte ihm allerdings seine Frau Elke Konkurrenz. Mit einer winterlich gestalteten Kleinanlage im Maßstab N. Diese war ein früher grünes Fertigmodell aus den Jahren 1975 bis 1980. Ein Bekannter hat es dem leidenschaftlichen Modelleisenbahner aus Mackenbach vor drei Jahren überlassen. Drei vorübergegangene Weihnachten waren der Ehefrau zuviel. Der Enkel sollte endlich auch seine Anlage bekommen. Und so machte sich Elke Weißmann ans Werk. Die ehemaligen Bahnhofskioske aus dem Fundus des Gatten wurden als Buden für den Weihnachtsmarkt umgestaltet.
Gerd Stier, der geistige Vater der Börse, die erstmals 1996 im Bürgerhaus stattfand, war mit dem Besuch zufrieden. Er selbst ist mit einem Stand auf der Börse vertreten. Für seine nagelneu gestaltete Burganlage hat er in nullkommanix einen Käufer gefunden.
Text/Fotos: bm

Die Anlage von Karl Heinz Weißmann

DIE RHEINPFALZ-Pfälzische Volkszeitung-, 07. März 2011

Da werden Lokführerträume wahr

Eulenbis: Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse stößt als Alternativprogramm zur Fastnacht auf großes Interesse
Von Jürgen Link

Die Miniatureisenbahnen lassen vor allem Männerherzen höher schlagen: Gestern im Eulenbiser Bürgerhaus wurden aber auch kleine Autos oder Hubschrauber ausgestellt. FOTO: VIEW

Treffpunkt für mehrere hundert Modellbahnfreunde aus dem gesamten südwestdeutschen Raum war gestern wieder das Bürgerhaus in Eulenbis. Der Kultur-, Fest- und Umweltausschuss (KFU) der Gemeinde hatte zur Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse geladen.
Den ganzen Tag über drängten sich Menschen aller Altersgruppen zwischen den Ständen der rund 20 Anbieter, die wie die Gäste teilweise bis aus dem Rhein-Main-Gebiet extra für die Börse in die Westpfalz gereist waren.
„Wir veranstalten die Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse jetzt zum 29. Mal”, sagte Gerd Stier vom KFU. Der bekennende Modelleisenbahnfreund ist so etwas wie der geistige Vater der erfolgreichen Veranstaltung, die seit 1996 im Bürgerhaus stattfindet. Damals hatte man die „gute Stube” von Eulenbis gerade frisch eingeweiht, wollte das Haus mit Leben erfüllen - und Stier hatte den Einfall für die Börse: „Seit 1999 richten wir die Veranstaltung zweimal im Jahr aus. Damit wollen wir den Menschen, die nicht unbedingt auf Fastnacht stehen, ein bisschen Zerstreuung bieten.”
Dazu gehört die Familie Wiesner aus Enkenbach-Alsenborn, die mit ihrem sieben Jahre alten Sohn Luca nach Eulenbis gekommen ist. „Ich hatte früher eine Modelleisenbahn, die funktioniert allerdings nicht mehr”, sagt Vater Gerhard. „Vielleicht werde ich mein Hobby aus Kindertagen wieder aufleben lassen. Dabei bin ich sicherlich nicht allein.” Schmunzelnd schaut er auf seinen Sohn, der wiederum fasziniert die Züge verfolgt, die auf der
Schauanlage fahren.
Derweil wird im Obergeschoss gehandelt und getauscht. Verkauft wird unterschiedlichstes Zubehör überwiegend für Modellbahnanlagen von der winzig kleinen Spurbreite „Z” im Maßstab 1:220 bis hin zur Gartenbahn-Anlage im Maßstab 1:22,5 werden Loks und Wagen, Schienen, Weichen, Signalanlagen, Bausätze für Häuser und jedes erdenkliche Zubehör angeboten.
Ein echter Nischenanbieter ist Heinz Hanewald, der sich auf Modellautos spezialisiert hat. Die kleinen Autos werden im Allgemeinen auf einer Miniatureisenbahnanlage nur als schmückendes Beiwerk wahrgenommen. Echte Modellbau-„Freaks” schenken ihnen aber mindestens ebenso viel Beachtung wie den Dampfloks und Waggons. Hanewald hat mit einer Fläche von rund 18 Quadratmetern den größten Messestand in Eulenbis. „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viele verschiedene Autos ich dabei habe, vielleicht sechs- oder siebentausend”, meint der Pfungstadter.
Dass das Computerzeitalter auch auf den Sperrholzplatten der Modellbahner Einzug gehalten hat, wird einen Stand weiter bei Reiner Bittes aus Lambsborn deutlich, einem der wenigen Lokalmatadoren in den Reihen der Aussteller. Er bietet unter anderem Lokomotiven an, die digital gesteuert werden und nicht nur Fahrgeräusche wie das Original erzeugen können, sondern auch Rauch - das hat natürlich seinen Preis.
Eher etwas für den kleinen Geldbeutel und für diejenigen, die nicht in Spurbreiten wie H0, S, N oder Z denken, bietet Tatjana Schrod aus Brühl bei Heidelberg an: Hubschrauber. Die kleinsten Exemplare wiegen nur wenige Gramm, sind jedoch wie ihre Vorbilder flugfähig und dank modernster Steuerelektronik kinderleicht zu bedienen. „Das können schon die Sechsjährigen”, sagt die Nordbadenerin, die zum ersten Mal in Eulenbis dabei ist.
Man lege viel Wert auf einen Mix zwischen altbewährten und neuen Ausstellern, um den Besuchern zweimal im Jahr Abwechslung bieten zu können, verdeutlicht Gerd Stier. Er hat am vergangenen Wochenende übrigens zusammen mit einer Handvoll bewährter Helfer dem Bürgerhaus eigentlich nur nachts für einige wenige Stunden den Rücken gekehrt.
Der Erlös der Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse kommt dem KFU und damit wiederum dem Dorf zugute. Beispielsweise hat der Ausschuss damit in der Vergangenheit Buswartehäuschen in Eulenbis finanziert - diese waren allerdings im Maßstab 1:1.

 

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