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Gerd Stier
freut sich über das Interesse des
fünfjährigenJonathan am
Bad Dürkheimer Riesenfass
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Karl Heinz
Weißmann steuert seine N-Spur-Anlage
über den Computer.
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Einen neuen Besucherrekord konnte die 23.
Modelleisenbahn- und Spielzeugbörse in
Eulenbis vermelden. Gut 850 junge und
jung gebliebene Freunde der
Miniaturbahnen zeigten lebhaftes
Interesse an allem, was irgendwie
mit Eisenbahn zu tun hat.
22 Aussteller, die auch weite Anfahrten
aus Karlsruhe, Frankfurt, Stuttgart und
Trier nicht scheuten, waren der Einladung
des Kultur-, Fest- und Umweltausschusses
gefolgt und hatten auf den 330
Quadratmetern Ausstellungsfläche des
Bürgerhauses ihre oft filigranen
Schätze vor dem nicht enden wollenden
Strom der Modellbahner
ausgebreitet.
Darunter solche, die sich nur einmal
umgucken, wollten, aber auch
eingefleischte Sammler und Hardcore-
Freaks auf der suche nach dem ultimativen
Kick in Form des Zufalls- Schnäppchens.
Unter all den herkömmlichen Angeboten
wie Schienen, Weichen, Häuser, Gebäude,
Bäume, Figuren, Autos, Lampen, Trafos,
Loks, Waggons, Eletrobauteile, Kataloge,
Werkzeug, Videos und Pins versteckten
sich auch wahre Raritäten aus der
Modell- und echten Eisenbahnwelt, zum
Teil begehrte Sammlerstücke.
Im Eingangsbereich ließ Karl Heinz
Weißmann auf seiner analogen Spur-
N-Anlage, die der leidenschaftliche
Hobby- Modellbahner digital aufgerüstet
hat, die Züge durch die Kurven flitzen,
auf Wunsch der kleinen und großen Kinder
mal Rauch aus einem kokelnden Haus
aufsteigen, das Martinshorn ertönen und
das Blaulicht von Feuerwehr und Polizei
aufblitzen.
Die wahren Schätze der Ausstellung
erschlossen sich eigentlich nur im
inneren Kreis der Eingeweihten. Für die
Blicke des Otto Normalverbrauchers
blieben sie unsichtbar. Modelleisenbahn
ist nicht gleich Modelleisenbahn. Neben
den verschiedenen Herstellern spielen die
verschiedenen Maßstäbe eine wichtige
Rolle. Von der kleinsten, der Z-Spur (
Maßstab 1:220 ) bis zur LGB-Spur
(Lehmann-Gross-Bahn )mit einer Spurbreite
( Maßstb 1:22,5) sind den Fein- oder
Grobmotorikern keine Grenzen gesetzt. Die
Börse spiegelte das ganze Spektrum
wider.
Im Zwischengeschoss präsentierte der
Organisator Gerd Stier neu seine
H0-Anlage (Maßstab 1:87) mit allen
Finessen. Auf dem Rummel- Kirmesplatz
rotierte ein bunt beleuchtetes Riesenrad,
in der täuschend echt gestalteten
Gefängnisanlage mit Sicherheitszaun,
Blaulicht und Alarm drehten im Hof im
wahrsten Sinne des Wortes fünf
Knackis (Insassen) ihre
Runden .Das Riesenfass von Bad Dürkheim,
das auch en miniature noch eine gute
Figur macht, faszinierte mit zwei
zwischen den Gästen hin- und
herbewegenden Bedienungen den
fünfjährigen Simon. Mit auf dem Tableau
Schwarzwaldhaus, Ölmühle, Sägemühle,
Burg und elektrisch angetriebene
Schmiede.
Der Veranstalter ist um eine Erweiterung
der Börse immer wieder bemüht, um seine
treuen, aber auch um neue Besucher nach
Eulenbis zu locken .Eine Rechnung, die
Aufgeht, denn die erstmals gezeigten
Attraktionen wurden mit Bewunderung
aufgenommen. Besonders die Kinder waren
begeistert. Nach Schließung der
Veranstaltung zog Organisator Gerd Stier
dann auch gleich ein positives Faszit:
Die Aussteller und auch in
bezeichnen die Börse als großen
Erfolg.
Die Stammkundschaft darf sich
bereits jetzt auf die folgenden Börsen
freuen, denn dort werden wieder
Funktionsmodelle gezeigt und zum Kauf
angeboten, verspricht Gerd Stier.
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Marcel-André
hat es die HO-Anlage angetan.
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Loks, Loks,
Loks ...
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